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GGL-Studie enthüllt Verteilung des Online-Glücksspiels in Deutschland

Uma Vogel · May 16, 2026

GGL-Studie enthüllt Verteilung des Online-Glücksspiels in Deutschland

GGL-Studie zu lizenzierten und unregulierten Online-Glücksspielanbietern in Deutschland

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder, kurz GGL, hat kürzlich Ergebnisse einer beauftragten Untersuchung vorgestellt, die zeigen wie sich das Volumen des Online-Glücksspiels in Deutschland auf lizenzierte und nicht lizenzierte Anbieter verteilt und dabei stützen sich die Zahlen auf eine Referenzwert-basierte Analyse die im März 2026 veröffentlicht wurde.

Ronald Benter, der CEO der Behörde, erklärte dass diese Erkenntnisse frühere Annahmen bestätigen und nun in laufende Gespräche über mögliche Anpassungen des Glücksspielstaatsvertrags von 2021 einfließen sollen während die Studie selbst den Marktanteil lizenzierter Betreiber bei 77 Prozent beziffert und den Rest von 22,97 Prozent unregulierten Plattformen zuordnet.

Hintergründe zur GGL und ihrer Rolle

Die GGL entstand als zentrale Aufsichtsbehörde nach Inkrafttreten des neuen Staatsvertrags und sie überwacht seitdem die Einhaltung von Lizenzvorgaben in allen Bundesländern wobei Experten beobachten dass die Institution kontinuierlich Daten sammelt um Trends im digitalen Glücksspiel besser einordnen zu können und Beobachter notieren dass solche Studien regelmäßig als Grundlage für regulatorische Entscheidungen dienen.

Die Kommissionierung der aktuellen Analyse erfolgte um ein genaueres Bild der Marktkanalisierung zu gewinnen und Forscher nutzten dabei Methoden der Referenzwert-basierung um Volumina zu schätzen während die Ergebnisse nun vorliegen und von der GGL als valide eingestuft werden.

Die zentralen Zahlen der Untersuchung

Die Studie ermittelte dass 77 Prozent des gesamten Online-Glücksspielvolumens über lizenzierte Operatoren laufen und diese Zahl deckt sich mit internen Schätzungen die bereits zuvor kursierten wobei der verbleibende Anteil von exakt 22,97 Prozent auf nicht regulierte Anbieter entfällt und Analysten betonen dass diese Aufschlüsselung auf aggregierten Transaktionsdaten und Marktmodellen basiert.

Verantwortliche der GGL haben die Methodik als robust beschrieben und sie weisen darauf hin dass die Erhebung sowohl legale als auch illegale Aktivitäten einbezieht um ein vollständiges Bild zu zeichnen während Datenquellen wie Transaktionsvolumina und Nutzerzugriffe in die Berechnungen einflossen.

Analyse der Online-Glücksspielmarktanteile durch die GGL im Jahr 2026

Auswirkungen auf den Glücksspielstaatsvertrag

Benter wies in seiner Stellungnahme darauf hin dass die ermittelten Anteile nun in Diskussionen über mögliche Modifikationen des Vertrags von 2021 einbezogen werden sollen und Vertreter der Länder prüfen derzeit ob Anpassungen bei Lizenzvergaben oder Kontrollmechanismen notwendig erscheinen während der Vertrag selbst bereits strenge Vorgaben für Werbung und Spielerschutz enthält.

Die Behörde plant weitere Gespräche mit Stakeholdern aus Politik und Wirtschaft um auf Basis dieser Zahlen gezielte Maßnahmen zu entwickeln und Beobachter sehen hier eine Chance für eine noch stärkere Kanalisierung hin zu regulierten Angeboten wobei die GGL betont dass alle Schritte evidenzbasiert erfolgen müssen.

Reaktionen und nächste Schritte

Branchenvertreter haben die Veröffentlichung kommentiert und sie sehen darin eine Bestätigung für die Wirksamkeit bestehender Regulierungen während Verbraucherschützer die Notwendigkeit weiterer Aufklärung betonen um Spieler besser über legale Angebote zu informieren und die GGL kündigte an in den kommenden Monaten zusätzliche Berichte zu veröffentlichen.

Im Mai 2026 sollen erste Folgegespräche mit den Bundesländern stattfinden um konkrete Handlungsoptionen zu erörtern und Experten rechnen damit dass die aktuellen Zahlen als Referenz für künftige Lizenzverlängerungen oder neue Kontrollinstrumente dienen werden.

Schlussfolgerung

Die GGL-Studie liefert damit eine fundierte Grundlage für die Bewertung des deutschen Online-Glücksspielmarktes und sie zeigt deutlich wie stark lizenzierte Anbieter bereits dominieren wobei die verbleibenden Anteile unregulierter Aktivitäten weiterhin im Fokus der Aufsicht bleiben und Ronald Benter sowie seine Behörde werden die Erkenntnisse nutzen um den Dialog über Anpassungen des Staatsvertrags voranzutreiben während alle Beteiligten auf eine stetige Verbesserung der Marktsituation hinarbeiten.